Hessischer Bildungsserver / Förderschulen in Hessen

Mauswiesel-Hessen: Wissen einfach selbständig lernen

Die Lernplattform für Schülerinnen und Schüler in Grund- und Förderschulen in Hessen

Dieser Beitrag ist abgelaufen: 9. Januar 2009 00:00

Wir möchten Sie auf die neue Lernplattform "Mauswiesel" unter http://mauswiesel.bildung.hessen.de oder http://www.mauswiesel-hessen.de für Schülerinnen und Schüler der Grund- und Förderschulen in Hessen aufmerksam machen, auf dem Angebote mit großem Anteil zum selbständigen Lernen im und mit dem Internet zur Verfügung stehen.

Die Lernplattform gliedert sich in fünf Bereiche: Wissen, Mathematik, Deutsch Englisch, Kunst/Musik sowie Logik/Spiel.

Die Inhalte, die für Schülerinnen und Schüler für diese Bereiche geeignet sind, werden aus den Online-Lernarchiven des Hessischen Bildungsservers gefiltert. Wenn zu den Themen der Online Lernarchive eine entsprechende Seite für Schülerinnen und Schüler in der Lernplattform "Mauswiesel" zu finden ist, sehen Sie dies am Mauswiesellogo rechts oben im entsprechenden Lernarchiv. Die Verweise, die sich in der Lernplattform "Mauswiesel" befinden sind ebenfalls innerhalb der Online-Lernarchive mit einem schwarz-weiß Mauswiesellogo gekennzeichnet.

Wir empfehlen Ihnen für Ihre Schülerinnen und Schüler die Mauswieselseite als Startseite für den Internetzugang einzustellen.

Verstehen Sie die Lernplattform als einen Arbeitsbereich für Schülerinnen und Schüler, der sich in der nächsten Zeit immer weiter ausbauen wird. Falls Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte per e-mail an das Mauswieselredaktionsteam unter info@mauswiesel-hessen.de.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern viel Spaß beim Nutzen der Lernplattform.

 

Ergänzende Information:

Pressespiegel:  (Erstellt durch Manfred Nodes. Eingestellt durch Knut Künkel)

"

Betreff: Presse  zu Mauswiesel
Datum: 30. Oct 2008 17:41

http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=674716



Das Internet erobert die Grundschulen

Jedes Kind sitzt täglich 30 Minuten am Computer

 

 AUF DEN SPUREN DES MAULWIESELS: Schulleiter Wolfgang Böhl und Lehrerin Kerstin Kehr mit Drittklässlern in Traisa. (Foto: Günther Jockel)

 TRAISA.Das Internet macht auch vor den Grundschulen nicht Halt und ist auf dem besten Weg, sich als eine „neue Säule der Pädagogik“ schon bei den Allerkleinsten zu etablieren. Davon jedenfalls sind führende Grundschulpädagogen und das Hessische Kultusministerium in Wiesbaden überzeugt.

 Rund zwanzig Vertreter aus Behörden, Politik und Schule kamen am Mittwoch in der Traisaer Grundschule zusammen, um dort eine neue „Lernplattform“ namens Mauswiesel zu starten. Das Angebot sei „ein Juwel auf dem Bildungsserver des Ministeriums“, lobte Ministerialrat Rudolf Peschke.

 Die Traisaer Grundschule ist mit rund 160 Schülern recht klein und hat ein besonders gutes Einzugsgebiet. Darüber hinaus gibt es dort den engagierten Schulleiter Wolfgang Böhl, der schon seit Jahren besonders hartnäckig den Einzug der neuen Medien in den Unterrichtsalltag verficht. Böhl darf nun stolz darauf sein, dass das Ministerium ihm attestiert, mit dem „Mauswiesel“ ein „Geschenk fürs gesamte Hessische Schulwesen“ geliefert zu haben.

 Schon seit September ist die „Mauswiesel“-Startseite „online“ und für jedermann unter www.mauswiesel-hessen.de zu öffnen. Die 160 Traisaer Grundschüler verbringen nach Aussagen von Schulleiter Böhl „an ihren Schulvormittagen im Schnitt rund 30 Minuten vor dem Computerbildschirm“.

 Die gesamte Schule ist „vernetzt“, das Internet ist also omnipräsent. In jeder Klasse stehen mindestens zwei Computer und ein Laptop, darüber hinaus gibt es einen Computerraum mit elf Anschlüssen und einen „Laptop-Wagen“, auf dem sieben Geräte stehen, die bei Bedarf in die Klassen geschoben werden. In der morgendlichen Gleitzeit zwischen 7.45 und 8.10 Uhr sind die Computerarbeitsplätze immer umlagert. Die Kinder „klicken sich durch“, wie sie am Mittwoch selbst sagten.

Ausführlich im Landkreis-Teil am Donnerstag (30.10.2008) im Darmstädter Echo. Michael Fritz                 29.10.2008

  http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/darmstadt/?em_cnt=1621581&

Pilotprojekt                 "Die Computer sind immer belegt"    VON CLAUDIA HORKHEIMER

 Lernplattform

(Foto: FR/Arnold)

 

Mühltal. Hier kann man forschen, über Menschen und Tiere," sagt Luca, neun Jahre alt, und klickt sich durch die Seiten der neuen Lernplattform Mauswiesel. Etwa 30 Minuten verbringen Luca und seine Mitschüler an der Traisaer Schule in Mühltal täglich im Unterricht am Computer. Medienkompetenztraining nennt sich das. Geübt werden soll der Umgang mit Computer und Internet. Wie finde ich im Internet Informationen, welche Suchmaschinen gibt es? Aber auch Anwendungen bei denen man Online-Malprogramme einsetzt oder Knobelaufgaben lösen muss, sind auf Mauswiesel präsent. "Bei den Spielen ist am meisten Action", sagt die achtjährige Lilli. Doch auch das Wissensquiz um Harry Potter ist bei den Kleinen sehr beliebt. Da muss man beispielsweise wissen, was passierte, als Rons Zauberstab kaputtging. "Ron kotzt Schnecken", ist die richtige Antwort.

 

Mehr als eine Linkliste

Die Plattform wurde gestern in Traisa vom Ministerialrat des Kultusministeriums, Rudolf Peschke, eröffnet. Von der Traisaer Grundschule war das Angebot federführend entwickelt worden. "Wir wollten eine Plattform schaffen, die mehr ist, als eine Linkliste", sagt Schulleiter Wolfgang Böhl.

Mauswiesel bündelt freie und kindgerechte Angebote im Internet sowie Inhalte, die aus dem Bildungsserver Hessen generiert werden. Abgebildet werden die Bereiche Wissen, Mathe, Deutsch, Englisch, Kunst/Musik und Spiele/Logik. In Zusammenarbeit von Lehrern, der Gruppe der Fachberater Neue Medien, der Goethe-Universität Frankfurt und dem Hessischen Bildungsserver wurde die Lernplattform für Grund- und Förderschulen aufgebaut. Für das Design der Seiten und die Kreation des Mauswiesel-Maskottchens zeichnet das Büro Velten aus Hochheim verantwortlich. Das Land Hessen unterstützte das Projekt mit 11 000 Euro.

 

Auch der Landkreis Darmstadt-Dieburg beteiligte sich mit der Stiftung von Computern. Pro Klasse stünden drei Rechner zur Verfügung, sagt Böhl. Dazu kommen vier Laptops und noch einmal elf Rechner im Computerraum. Als Pilotschule habe man zudem alle Klassenräume vernetzt.

 Integration im Unterricht

 Die Computer werden regelmäßig in den Unterricht integriert. "Das läuft so ab, dass sich die Schüler über einen Begriff informieren und die anderen in der Zwischenzeit etwas in Büchern lesen und malen", sagt Lehrerin und Online-Redakteurin Kerstin Kehr.

 

Den Lehrern spare Mauswiesel zwar das Anschleppen von Lehrmaterial, sagt Böhl. Die didaktische Vorarbeit für jede Unterrichtsstunde bleibe bestehen. So müssten etwa Fragen überlegt werden, die man sinnvoll über Mauswiesel beantworten könne. Darüber hinaus haben die Schüler die Möglichkeit, eigenständig in Freistunden oder vor dem Unterricht auf Mauswiesel zu surfen. "Die Computerplätze sind immer belegt", sagt Böhl. Um zu verhindern, dass die Kinder vom altersgerechten Bereich auf ungeeignete Internetseiten gelangen, hat die Schule einen Server zwischengeschaltet, der unerwünschte Seitenaufrufe unterbindet.

 

Wie viele Zugriffe Mauswiesel seit Freischaltung im September hatte, ist unbekannt. Jedoch sei die Resonanz von anderen Schulen bundesweit sehr groß, so Böhl. www.mauswiesel.bildung.hessen.de


------  
Wie so oft sind einige Zahlen und Angaben falsch. Auf unseren Computerwagen eigentlich Tisch passen nur 4 Laptops und die halbe Stunde bezeiht sich auf 3. und 4. Klasse.
Im Druckteil steht auch noch mehr, da steht etwas noch zu Kerstins Arbeit

Aber was solls so ist es eben"

 

| 2. November 2008 20:25