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Normwertrechner

Dieser Beitrag ist abgelaufen: 29. Dezember 2013 00:00

"Ein nützliches Hilfsprogramm für jeden, der mit Testergebnissen aus standardisierten Testverfahren umgehen muss"

Quelle: http://www.psychometrica.de

"Normwerte dienen dazu, die Ergebnisse einer einzelnen Person zu den Werten einer Vergleichsgruppe in Bezug zu setzen. Zur Umrechung eines individuellen Wertes in einen Normwert wird in der Regel angenommen, dass die Werte in der Vergleichsgruppe glockenförmig verteilt sind, d.h. dass viele Personen mittlere Werte und wenige Personen extreme Werte aufweisen (siehe rote Kurve im Normwertrechner). Solche sogenannten Normalverteilungen sind durch einen Mittelwert M und eine Standardabweichung SDcharakterisiert. Letztere stellt dabei ein Maß für die Variabilität der Werte innerhalb der Vergleichsgruppe, also für die Breite der Verteilung dar. Ein Normwert gibt an, wie viele Standardabweichungen der Wert einer einzelnen Person vom Gruppenmittelwert entfernt liegt. Es gibt verschiedene Skalen, in denen sich die Normwerte ausdrücken lassen, und die direkt ineinander umgerechnet werden können.

Die vermutlich bekannteste Normwert-Skala ist die IQ-Skala mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15. Ein Wert von 100 bedeutet hierbei ein völlig normales Ergebnis, ab 115 spricht man üblicherweise von einem überdurchschnittlichen, ab 85 von einem unterdurchschnittlichen Ergebnis. Analog lassen sich diese Ergebnisse auch in z-Werte (M = 0, SD = 1), T-Werte (M = 50, SD = 10), Standard-Werte (SW-Werte; M = 100, SD = 10) oder Centil-Werte (M = 5, SD = 2) umrechnen."

| 23. März 2013 20:05