Hessischer Bildungsserver / Förderschulen in Hessen

„Förderschulstandorte erhalten“ ?

Dieser Beitrag ist abgelaufen: 31. Juli 2014 00:00

"Die Inklusion hat Auswirkungen auf die vier Förderschulen im Vogelsbergkreis, es gibt aktuell nur noch „wenige bis gar keine Anmeldungen“ von Kindern in der Grundstufe. Das erklärte der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent des Vogelsbergkreises, Peter Zielinski, im Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport, der auf Antrag der CDU-Fraktion im Kreistag sich dieses Themas annahm.

„Wir müssen Schule neu denken“, forderte Eva Karola Bernhardt (Grüne) und Schulleiterin Jutta Gottwals versicherte, dass eigentlich alle die Inklusion wollten, aber die Ressourcen an den Regelschulen nicht ausreichten. Nötig sei die Entwicklung der allgemeinen Schulen, eine Auflösung der Förderschulen zum jetzigen Zeitpunkt sei zu früh. „Im Bereich von Schotten und Ulrichstein steigen die Zahlen von Kindern mit Bedarfen“, sagte Gottwals und ihre Alsfelder Kollegin stellte fest: „Kinder sind heute anders, teilweise schwerwiegend eingeschränkt. Durch unzureichende Inklusion geraten sie in noch größere Nöte.
Ulrich Künz (CDU) fasste zusammen, was unbestritten Konsens des Ausschusses war: „Das Land will Schule verändern und muss auch die Rahmenbedingungen schaffen.“
Eine Abstimmung zur Thematik erfolgte nicht. Sie bleibt Thema des Ausschusses. Insbesondere Schuldezernent Zielinski wurde aufgefordert, die Verhandlungen mit dem Land kritisch zu führen, denn es gelte, für den Kreis, die Förderschulen, Eltern und Kinder den bestmöglichen Weg zu finden. Wie Volker Karger auf OZ-Anfrage erklärte, sollte der Kreistag möglichst in seiner Septembersitzung über die Kooperationsvereinbarung mit dem Land entscheiden."

Quelle und mehr: Kreis-Anzeiger

| 13. Juni 2014 11:03