Hessischer Bildungsserver / Förderschulen in Hessen

Modellregionen Inklusive Bildung

Dieser Beitrag ist abgelaufen: 29. Oktober 2015 00:00

Um flächendeckend inklusive Strukturen im allgemeinen Schulsystem zu implementieren, werden verschiedene. Regionen in Hessen als "Modellregionen Inklusive Bildung" eingerichtet.

Die Modellregionen inklusive Bildung setzen in enger Zusammenarbeit von Schulträgern, Staatlichem Schulamt und Kultusministerium den Rahmen für die regionalen Akteure. Sie stärken inklusive Strukturen durch verlässliche Unterstützungsmöglichkeiten. So werden zusätzliche Qualifikationsmaßnahmen erbracht und durch den Rückbau von Förderschulen frei werdende Stellen bleiben erhalten.  Damit wird das Ziel verfolgt, möglichst jedem Kind mit Behinderung oder umfassender Beeinträchtigung eine wohnortnahe inklusive Beschulung bieten zu können. Die Wahl einer Förderschule bleibt weiterhin den Eltern erhalten.  

In den neun Modellregionen mit elf Schulträgern werden 44 Prozent aller hessischen Schüler an allgemeinen Schulen unterrichtet.

Die Umsetzung in den Modellregionen gestalten die Staatlichen Schulämter in enger Kooperation mit der Jugend- und Sozialhilfe, dem Schulträger und natürlich den Schulleiterinnen und Schulleitern im Rahmen von Begleitgruppen, die ihre Umsetzung in einer Gesamtkonzeption fortschreiben.

Die Einrichtung der Modellregionen Inklusive Bildung stehen für gut durchdachte Veränderungsprozesse mit einem sukzessiven Ausbau des inklusiven. Unterrichts.

Im Juni 2016 ist eine erste gemeinsame  Evaluation im Rahmen einer Fachtagung geplant.

| 29. September 2015 09:22