Hessischer Bildungsserver / Förderschulen in Hessen

Vom gemeinsamen zum inklusiven Unterricht

Gemeinsamer Unterricht

Mit der Novellierung des Hessischen Schulgesetzes zum 01.August 2011 findet die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen und Behinderungen an der allgemeinen Schule in Form des Inklusiven Unterrichts statt. Das Fundament für die Entwicklung des Inklusiven Unterrichts bilden die zahlreichen, seit mehreren Jahrzehnten gewonnenen Erfahrungen in den allgemeinen Schulen im Rahmen der präventiven Arbeit durch die Beratungs- und Förderzentren sowie des Gemeinsamen Unterrichts.

Für bestehende Maßnahmen des Gemeinsamen Unterrichts, also solche die vor dem 01.August 2011 festgestellt und eingerichtet wurden, gilt ein Bestandsschutz der Klassengröße bis 20 Schülerinnen und Schüler in der Grundschule und bis 23 Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I. Dies gilt solange eine Schülerin oder ein Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung eine entsprechende Klasse der jeweiligen Schulform besucht.